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Der 4 Stunden Mann

Dienstag, 16. Mai 2017

Manipulieren Sie noch oder Inspirieren Sie schon ?


                       Warum soll ich das tun?









Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie man Menschen bewusst beeinflusst, konkret wie Sie Ihre Mitarbeiter beeinflussen?

Ich sage Ihnen, es gibt nur zwei Möglichkeiten, das zu tun: Entweder Sie manipulieren Ihre Mitmenschen oder Sie inspirieren sie.

Nun haftet allein dem Begriff "Manipulieren" sehr viel Negatives an, so dass die meisten von Ihnen schon die Vorstellung instinktiv ablehnen. Es gibt aber noch ein weitaus wichtigeres Argument, warum Inspiration und nicht Täuschung der Schlüssel zu einem erfolgreichen Umgang mit Mitarbeitern sowie anderen Menschen darstellt.

Es geht im Leben und speziell im Wirtschaftsleben immer darum, warum man etwas tut und nicht um das, was man tut. Es geht also bei allem immer um ein inneres Element, ein Glaubenssystem, eine Überzeugung.
Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern eine bestimmte Idee hinter dem Tun vermitteln kann, sorgt für ein Zugehörigkeitsgefühl und die Überzeugung, etwas Besonderes zu tun. Diese Überzeugung übertragen diese Mitarbeiter auf die Kunden.

Dabei geht es nicht darum, andere Menschen mit Macht motivieren zu wollen oder bei ihnen in erster Linie bestimmte Fertigkeiten vorauszusetzen. Kluge Personalmanager wählen Mitarbeiter aus, die bereits motiviert sind. Diese stecken sie dann mit einer großen Idee hinter dem eigenen Tun an und bringen so die vorhandene Motivation weiter zum Blühen. Auch Fertigkeiten lassen sich jederzeit ausbilden, eine fehlende Motivation aber nicht herbeizwingen.

Wir inspiriert man andere Menschen?

Inspiration hat mit Vertrauen zu tun und mit Visionen.
Vertrauen in die eigene Idee und in die Mitarbeiter.
Visionen, die einen überzeugenden Grund für das tägliche Tun bilden und werteorientiert sind. Werte und Leitbilder, die aktiv ausgedrückt werden und nicht zu bloßen Schlagwörtern verkommen. "Wir sehen das, was andere nicht sehen" - ist zum Beispiel ein aktiver Ausdruck für Aufmerksamkeit. Es drückt Handeln aus und Kontrolle über das eigene Tun. Es inspiriert, weil es aus der passiven Haltung der bloßen Begriffe "Aufmerksamsein" und "Aufmerksamkeit" heraustritt.

Denken Sie immer daran, dass es das "Warum" ist, was zählt. Warum tut man dies und nicht das?

Wissen Ihre Mitarbeiter, warum sie für Sie arbeiten und warum sie morgens aufstehen, um in Ihrem Unternehmen tätig zu sein? Wenn Sie diese Fragen bejahen können, dann weht in Ihrem Unternehmen ein Geist der Inspiration. Das macht einen großen Unterschied aus für den Erfolg jeder Unternehmung.

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