Der 4 Stunden Mann

Samstag, 30. November 2019

Wenn Sie Ihr schlimmster Feind sind - 10 Tipps für mehr Selbstachtung



Es zieht sich durch Unternehmen wie auch durch das Privatleben der meisten Menschen:
Die bösartige Kritik an sich selbst, an den eigenen Leistungen und Produkten fällt vernichtender aus als sie jemals von einer anderen Personen oder Wettbewerbern geäußert werden würde.
 Der gnadenlose innere Kritiker untergräbt die Selbstachtung und das Selbstbewusstsein. Niemals würden wir so ungerecht und brachial mit anderen umgehen, aber uns selbst treten wir nur zu gern in Grund und Boden. Das wirkt sich sehr negativ auf unseren persönlichen und auch den Erfolg einer Unternehmung aus. Deshalb spricht alles dafür, die eigene Selbstachtung und Wertschätzung bewusst zu fördern.

Wie man sich selbst der beste aller Freunde wird

Würden wir einen guten Freund brutal und geradezu vernichtend kritisieren? Kaum. Vor anderen Menschen haben wir eine natürliche Hemmschwelle, wenn es um Kritik geht. Da bringen wir Verständnis und Zuneigung auf. Erfolgreiche Menschen wenden diese Einstellung auch auf sich selbst an. Sie sind sich selbst gute Freunde und sehen persönliche Weiterentwicklung vor allem auch als eine Arbeit an ihrer Selbstachtung an. Ein ausreichendes Potenzial von diesen, sich selbst achtenden Menschen macht auch Unternehmen stark. Hier kommen 10 Tipps für mehr Selbstachtung

1. Vertrauen Sie sich selbst!
2. Nehmen Sie sich selbstbewusste und sich selbst achtende Menschen als Vorbilder, indem Sie
zum Beispiel deren Bücher lesen.
3. Wer arbeitet, macht Fehler. Fehler sind nicht anderes als Hinweise darauf, einen anderen Weg einzuschlagen. Auch sie sind gute Freunde.
4. Haben Sie Mut zu eigenen Wegen und eigenen Entscheidungen. Sie sind ein einzigartiger Mensch und niemand entspricht Ihnen vollständig.
5. Arbeiten Sie an Ihrer Achtsamkeit und Ihrem Bewusstsein, zum Beispiel durch Meditation und Entspannung.
6. Sorgen Sie für sich selbst. Selbstachtung hat auch damit zu tun, sich selbst zu spüren, sich gut zu tun und sich nicht zu überfordern. Mangelnde Selbstachtung führt oft ins Burn-Out, in die Selbstversklavung  und in Süchte.
7. Gut ist gut genug. Überzogener Perfektionsdrang hat immer mit mangelndem Selbstbewusstsein und mangelnder Selbstachtung zu tun.
8. Arbeiten Sie an sich selbst, an Ihren Gewohnheiten und eigenen Schwächen. So geben Sie Ihr Bestes.
9. Bleiben Sie sich selbst treu.
10. Nutzen Sie Ihre Zeit gezielt und bewusst.

Sie interessieren sich für weitere Themen aus den Bereichen Führung, Selbst- und Zeitmanagement?
Folgen Sie meinen regelmäßigen Blogbeiträgen und berichten Sie mir gern von Ihren persönlichen Erfahrungen!

Geniessen Sie Ihre Zeit
Mauro Cosetti

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Das können Sie von schwachen Vorgesetzten lernen









Ihr Chef macht viele Fehler? Er lebe hoch!

Viele Arbeitnehmer regen sich insgeheim sehr über die Schwächen oder Fehler ihrer Vorgesetzten auf. Ich selbst habe es immer als Glücksfall empfunden, wenn ich es mit einem schwachen Vorgesetzten zu tun hatte. Wissen Sie warum? Ich habe aus ihren Fehlern immer lernen können, wie ich es n i c h t machen werde. Schauen Sie also genau hin bei den Fehlern Ihrer Chefs. Verschwenden Sie keine Energie in polemische Kritik oder eine innere Kündigung. Lernen Sie daraus und ziehen Sie weiter, wenn Sie genug gelernt haben.

Mikromanagement, Kontrollwahn und Bossing - so mache das ich nicht!

Vorgesetzte können die verschiedensten Persönlichkeiten haben. Ebenso haben sie Stärken und Schwächen.
Ihre Stärken können uns ein Vorbild sein, sicher. Aber wir lernen am meisten aus ihren Fehlern. Ich wäre in meiner Entwicklung als Führungskraft und im Selbstmanagement niemals so weit gekommen, hätte ich es nicht meistens mit schwachen Vorgesetzten zu tun gehabt. Ich wusste, dass ich nicht so führen werde wie der Choleriker, der seinen Mitarbeitern Angst und Schrecken eingejagt hat. Ich war mir auch sicher, dass ich mit Misstrauen nicht weit kommen würde, nachdem ich die Folgen fehlenden Vertrauens bei vielen meiner Vorgesetzten erlebt habe. Auch mein Drang nach Perfektion ließ nach, als ich erleben musste, wie wenig produktiv mein "perfekter Chef" in Wirklichkeit war. Delegieren lernte ich fast nebenbei mit einem Chef, der dazu nicht in der Lage war. Ausufernde Meetings, die die Zeit aller Anwesenden verschwenden, habe ich aus meiner Agenda gestrichen, nachdem ich festgestellt hatte, dass einer meiner Chefs immer dieselben Punkte auf derselben Liste in den Meetings abgearbeitet hat. Die Liste meiner Lernerfolge ließe sich beliebig fortsetzen - ich bin meinen schwachen Vorgesetzten noch heute dankbar.

Denken Sie immer daran: Seien Sie für die Fehler anderer dankbar - Sie müssen Sie so nicht selbst machen!

Wollen Sie mehr erfahren im Bereich Führung und Selbstmanagement? Folgen Sie meinem monatlichen Blog und diskutieren Sie mit mir. Ich freue mich darauf, mit Ihnen Erfahrungen auszutauschen und ins Gespräch zu kommen


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Mauro Cosetti

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