Der 4 Stunden Mann

Freitag, 4. Mai 2018

Warum Sie als Führungskraft nachts nicht schlafen können




Die meisten Führungskräfte sitzen in derselben Falle: Mit immer weniger Ressourcen sollen sie immer höhere Zielvorgaben erreichen. Die Erwartungen an Sie und an Ihre Mitarbeiter werden immer höhergesteckt und die dazu benötigten Mittel werden von Jahr zu Jahr mehr und mehr zusammengestrichen.Wir verschwenden unsere Arbeitszeit mit Kleinkram und Details, die nichts zu unserem Erfolg beitragen. Herkömmliche Zeitmanagementsysteme bringen uns keinen Nutzen, wir verzetteln uns mit ihnen in weiterer überflüssiger Planung, die unsere Effizienz hemmt. Uns fehlt die Zeit für das Wesentliche, das Innehalten und die Neu-Ausrichtung auf das eigentlich Zielführende. Uns fehlen der Fokus und die Achtsamkeit für die Umstände, die unsere Produktivität sichern. So verlieren wir unser Ziel und unseren Erfolg aus den Augen.

In vielen Gespräche mit Führungskräften und an Seminare höre ich immer wieder den Spruch:
  • "Das ist ja alles recht und gut aber sagen Sie das mal meinem Chef. Der deckt mich nämlich jeden Tag mit Müll zu der gar nicht zu meinem Aufgabenbereich gehört."
  • "80 % von dem was ich von meinem Chef bekommen ist sowieso Leerlauf, ich erledige es nur, weil er das von mir verlangt."
 Was ich einfach merke ist, dass heutzutage aus Angst die Stelle zu verlieren, oder als schwache Führungskraft angesehen zu werden, sämtliche Aufgaben ungefiltert nach unten delegiert werden selbst wenn man davon überzeugt ist, dass sie absolut nicht zielführend sind für das Unternehmen.

Auch wird heute Achtsamkeit landauf landab gepredigt. Mir scheint es aber, dass dies alter Wein in neuen Schläuchen ist. Achtsamkeit ist für mich nämlich nichts Anderes als fokussiert durchs Leben zu gehen oder den Fokus zu 100 % auf etwas lenken, bzw. zu 100 % bei einer Sache zu sein. Das Problem mit der Achtsamkeit ist, dass es in der Theorie sehr gut klingt, aber es in der Praxis etwas ganz Fundamentales braucht, damit man auch Achtsamkeit leben kann.

Für Achtsamkeit brauchen Sie Zeit.
Das Problem ist jedoch, dass heute in der hektischen Zeit niemand über genügend selbstbestimmter Zeit verfügt um all die schönen Meditationen und Übungen auch wirklich durchführen zu können. Daher scheint es mir, dass man hier versucht, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Es scheint mir viel wichtiger, dass man die Mitarbeiter von Leerläufen befreit, damit sie wirklich Zeit haben sich auf das wichtige im Leben zu Fokussieren.


Geniessen Sie Ihre Zeit

Mauro Cosetti

Montag, 23. April 2018

Gute Führungskräfte haben 3 Kerneigenschaften:



Mitarbeiter sind sehr geduldig. Sie beginnen ihre Tätigkeit in einer Firma mit höchster Motivation und sehr erwartungsfroh. Von Hause aus sind sie der Firma gegenüber loyal. Das betrifft auch und vor allem ihren Chef. Wenn dieser ihre Erwartungen allerdings immer wieder enttäuscht, werden sie gehen. Als erstes gehen die Besten unter ihnen.

Tätigkeiten, die einen Sinn machen

Die meisten Angestellten wünschen sich eine Arbeit, die etwas bedeutet, einen Unterschied macht und ihnen einen gewissen Freiraum zur persönlichen Entfaltung bietet. Wer seine Mitarbeiter erfolgreich aus dem Unternehmen vertreiben will, muss ihnen einfach sinnlose, monotone und sich wiederholende Arbeiten zuteilen. Das ist das beste Rezept für eine hohe Mitarbeiterfluktuation. Hierbei spielen in aller Regel Schwächen von Führungspersonen eine Rolle, die sich kontraproduktiv auf das Verhältnis zu ihren Mitarbeitern auswirken.

Der Chef - warum Kontrollwahn und Mikromanagement gute Mitarbeiter vertreibt

Wenn Menschen ein Unternehmen verlassen, spielt in erster Linie das Verhältnis zu ihrer unmittelbaren Führungsperson eine Schlüsselrolle. Schlechte Chefs versuchen, die Angestellten ständig zu gängeln und zu führen, sie kontrollieren jeden Arbeitsschritt und verstehen es nicht, andere Menschen zu ermächtigen sowie zu motivieren. Ein guter Chef wird sich eher als Coach seiner Mitarbeiter verstehen denn als Kontrollinstanz. Hier liegt auch das Geheimnis eines guten Verhältnisses der Menschen innerhalb eines Unternehmens: Ein Chef, der sich in entscheidenden Momenten zurücknehmen kann. Das ist nur möglich, wenn eine Führungsperson an ihren eigenen Schwächen und Ängsten arbeitet, die regelmäßig den Hintergrund für Kontrollmanie bilden. Schlechte Chefs sind nicht selten unsichere Menschen.

Gute Führungsperson sind Vorbilder. Sie haben drei Kerneigenschaften:

- Sie sind selbst engagiert..
- Sie ermächtigen und motivieren ihre Mitarbeiter.
- Sie strahlen eine positive Energie ab.

Es versteht sich von selbst, dass gute Führungspersonen Erfolge ihrer Mitarbeiter zu würdigen wissen und dieses auch offen aussprechen können. Kritik wird bei ihm nicht persönlich, sondern bleibt auf der Sachebene.

Seien Sie ein guter Chef - dann klappt es auch mit den Angestellten!

Haben Sie weitere Fragen zu den Themen Mitarbeiterführung und Motivation? Sprechen Sie mich an!!
Mauro Cosetti

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