Der 4 Stunden Mann

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Die acht häufigsten Kündigungsgründe für Fachkräfte:
















Wenn Arbeitnehmer befragt werden, warum sie ihre Arbeitsstelle kündigen wollen oder bereits gekündigt haben, lassen sich 3 Aspekte herausarbeiten. Das Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten, die geringe Bezahlung und die Unternehmenskultur.


Fachkräfte sind derzeit ein rares Gut und entsprechend wählerisch bei der Jobwahl. Warum sie sich auf dem Arbeitsmarkt umsehen und ihrem Unternehmen den Rücken kehren, hat Stepstone in einer Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität herausgefunden.

Hier sind die acht häufigsten Kündigungsgründe für Fachkräfte:

1. Geringe Bezahlung
Vier von zehn Befragten (39,7 %) gaben das Gehalt als Kündigungsgrund an und immerhin 79 % glauben, dass sie nach einem Jobwechsel mehr verdienen werden als zuvor.
2. Schlechtes Arbeitsklima
Unfreundliche Vorgesetzte und unangenehme Kollegen vermiesen vielen Mitarbeitern den Gang zur Arbeit. Ein schlechtes Arbeitsklima nennen 37,4 % als Kündigungsgrund. Für Frauen ist dies sogar der Hauptgrund für einen Jobwechsel.
3. Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten
Für 34,6 % sind eine fehlende Perspektive bzw. mangelnde Aufstiegsmöglichkeiten im Betrieb ein No Go.
4. Unpassende Unternehmenskultur
Arbeitnehmer (insbesondere die gut qualifizierten) wollen sich zunehmend mit den Werten ihres Arbeitgebers identifizieren können. Gelingt das nicht, springen sie ab. Das jedenfalls sagen 27,7 % der befragten Fachkräfte. Aus diesem Grund sollten Unternehmen so viel wie möglich Positives von sich Preis geben und auf ein gelebtes Miteinander achten.
5. Kaum Weiterbildungsmöglichkeiten
Für 25,2 % ist lebenslanges Lernen so wichtig, dass sie sich eine Zukunft im Unternehmen ohne kontinuierliche Fortbildung nicht vorstellen können. Bekommen sie keine entsprechenden Angebote, nehmen sie ihren Hut.
6. Fehlende Work-Life-Balance
Jede vierte Fachkraft bemängelt die fehlende Vereinbarkeit von Privatem und Beruflichem. 25,1 % geben dies als Kündigungsgrund an.


7. Jobsicherheit
Mangelnde Stabilität war für 22,3 % zuletzt der Grund, warum sie ihrem Arbeitgeber den Rücken gekehrt haben. Schließlich handelt es sich um qualifiziertes und meist auch flexibles Personal, dem viele Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt offen stehen.
8. Keine Sinnhaftigkeit der Tätigkeit
Mangelnde Sinnhaftigkeit im Job war für 21,7 % in der Vergangenheit ein Kündigungsgrund. Immerhin ist es 62 % der Befragten wichtig, eine sinnvolle Beschäftigung zu haben. Sie wollen mit ihrer Arbeit zumindest einen positiven Effekt erzielen, auch wenn sie nicht per se die Verbesserung der Welt anstreben.


Natürlich springen die Leute eher vom Schiff, wenn sie einen schrecklichen Chef haben. Diejenigen die trotz eines guten Vorgesetzten die Entscheidung treffen das Unternehmen zu verlassen gehen jedoch meistens wegen der Arbeit. Sie gehen, wenn die Arbeit unangenehm ist, ihre Stärke nicht genutzt werden und sie keine Möglichkeit sehen die Karriereleiter hoch zu steigen.
Diese Mitarbeiter kündigen vordergründig nicht ihrem Chef, sondern sie kündigen ihren Job. Wer ist jedoch im Wesentlichen verantwortlich für diesen Job? Natürlich der Chef.

Umfragen zufolge hat sich dieses Phänomen auch durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt nicht verändert. Für Führungskräfte ergibt sich deshalb, dass sie auch, und gerade in digitalisierten Unternehmen, die Beziehung zu ihren Arbeitnehmern entsprechend pflegen, entwickeln und aufbauen müssen.

Warum Arbeitnehmer im Unternehmen bleiben?

Der Job, der zu gut ist, um ihn aufzugeben.

Gerade in einer digitalisierten Arbeitswelt kommt es darauf an, qualifiziertes und motiviertes Personal möglichst lange im eigenen Unternehmen zu binden. Wenn der einzelne Mitarbeiter das Gefühl hat, dass sein aktueller Job einfach zu befriedigend und zu gut ist, um ihn einfach aufzugeben, dann hat der Manager alles richtig gemacht. Mehr als Coach denn als Chef seiner Arbeitnehmer schafft er eine Atmosphäre, in der persönliche Entwicklung und Zufriedenheit sowie persönliches Interesse am einzelnen höchste Leistungen auf allen Ebenen ermöglichen.

 Jobs zum Genießen.

Viele von uns haben unbeantwortete Berufungen - Leidenschaften, die wir in unseren Karrieren nicht verfolgen konnten. Ob uns das Talent, die Gelegenheit oder die Mittel fehlten, um sie zu unseren Berufen zu machen. Diese Leidenschaften verschwinden nicht in der digitalisierten Welt. Und da wir den Großteil unserer wachen Stunden bei der Arbeit verbringen, ist es an der Zeit, diese unbeantworteten Berufungen als Hobbies zu verfolgen. Wir suchen nach Wegen, unsere Leidenschaften in unsere Arbeit zu bringen.
Wollen Sie mehr zum Thema wissen? Sprechen Sie mich an und verfolgen Sie meinen Block, in dem ich viele weitere interessante Aspekte aus den Bereichen Management, Arbeitsorganisation und Digitalisierung thematisiere.


Mauro Cosetti

Samstag, 30. November 2019

Wenn Sie Ihr schlimmster Feind sind - 10 Tipps für mehr Selbstachtung



Es zieht sich durch Unternehmen wie auch durch das Privatleben der meisten Menschen:
Die bösartige Kritik an sich selbst, an den eigenen Leistungen und Produkten fällt vernichtender aus als sie jemals von einer anderen Personen oder Wettbewerbern geäußert werden würde.
 Der gnadenlose innere Kritiker untergräbt die Selbstachtung und das Selbstbewusstsein. Niemals würden wir so ungerecht und brachial mit anderen umgehen, aber uns selbst treten wir nur zu gern in Grund und Boden. Das wirkt sich sehr negativ auf unseren persönlichen und auch den Erfolg einer Unternehmung aus. Deshalb spricht alles dafür, die eigene Selbstachtung und Wertschätzung bewusst zu fördern.

Wie man sich selbst der beste aller Freunde wird

Würden wir einen guten Freund brutal und geradezu vernichtend kritisieren? Kaum. Vor anderen Menschen haben wir eine natürliche Hemmschwelle, wenn es um Kritik geht. Da bringen wir Verständnis und Zuneigung auf. Erfolgreiche Menschen wenden diese Einstellung auch auf sich selbst an. Sie sind sich selbst gute Freunde und sehen persönliche Weiterentwicklung vor allem auch als eine Arbeit an ihrer Selbstachtung an. Ein ausreichendes Potenzial von diesen, sich selbst achtenden Menschen macht auch Unternehmen stark. Hier kommen 10 Tipps für mehr Selbstachtung

1. Vertrauen Sie sich selbst!
2. Nehmen Sie sich selbstbewusste und sich selbst achtende Menschen als Vorbilder, indem Sie
zum Beispiel deren Bücher lesen.
3. Wer arbeitet, macht Fehler. Fehler sind nicht anderes als Hinweise darauf, einen anderen Weg einzuschlagen. Auch sie sind gute Freunde.
4. Haben Sie Mut zu eigenen Wegen und eigenen Entscheidungen. Sie sind ein einzigartiger Mensch und niemand entspricht Ihnen vollständig.
5. Arbeiten Sie an Ihrer Achtsamkeit und Ihrem Bewusstsein, zum Beispiel durch Meditation und Entspannung.
6. Sorgen Sie für sich selbst. Selbstachtung hat auch damit zu tun, sich selbst zu spüren, sich gut zu tun und sich nicht zu überfordern. Mangelnde Selbstachtung führt oft ins Burn-Out, in die Selbstversklavung  und in Süchte.
7. Gut ist gut genug. Überzogener Perfektionsdrang hat immer mit mangelndem Selbstbewusstsein und mangelnder Selbstachtung zu tun.
8. Arbeiten Sie an sich selbst, an Ihren Gewohnheiten und eigenen Schwächen. So geben Sie Ihr Bestes.
9. Bleiben Sie sich selbst treu.
10. Nutzen Sie Ihre Zeit gezielt und bewusst.

Sie interessieren sich für weitere Themen aus den Bereichen Führung, Selbst- und Zeitmanagement?
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Mauro Cosetti

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