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Der 4 Stunden Mann

Dienstag, 2. Mai 2017

Warum Multitasking kontraproduktiv ist

(Lesezeit 3 Minuten)

Frauen sollen es angeblich können, Männer gar nicht: Die Rede ist vom Multitasking, dem Nebeneinander verschiedenster Aufgaben, die zur gleichen Zeit bearbeitet werden. Ganz selbstverständlich hat sich das Phänomen in das moderne Alltags- und Arbeitsleben geschlichen. Da wird beim Autofahren telefoniert, beim Essen gelesen, bei der Planung eines wichtigen Projektes werden nebenbei E-Mails beantwortet und ein paar kurze Unterhaltungen mit dem Chef sowie den Kollegen eingeschoben. Dem Ergebnis der Arbeit bekommt diese Art zu arbeiten in der Regel nicht, weder bei Frauen, noch bei Männern. Dem Nervenkostüm und der Befindlichkeit der Betroffenen auch nicht.

Das Geheimnis der Fokussierung

Niemand muss ein buddhistischer Mönch werden, um den Wert der Konzentration auf eine Sache wertschätzen zu lernen. Allerdings können solche Mönche sich nicht vorstellen, mehrere Angelegenheiten gleichzeitig zu erledigen. Auch Wissenschaftler, die den sogenannten "Flow" erforschen, ein Hochgefühl, das sich nur bei hochkonzentrierter Arbeit einstellt, sehen Multitasking als nicht zielführend an. So unterschiedlich Zen-Mönche und Wissenschaftler auch sein mögen, haben sie unabhängig voneinander folgende Gesetzmäßigkeiten für sich erkannt:
Gute Ergebnisse verlangen Konzentration und absolute Fokussierung auf das Hier und Jetzt sowie diese, eine Aufgabe.
Wer in dieser Fokussierung aufgeht, hat auch die Chance, sich dabei mehr als gut zu fühlen. Multitaskler dagegen neigen zu Fehlern und fühlen sich immer gehetzt. Die Korrektur der Fehler kostet erneut wertvolle Zeit, häufig verdoppelt sich die Arbeitszeit. Multitasking kostet nachweislich Zeit, und spart sie nicht etwa ein. Das haben aktuelle Studien gezeigt. Neben schlechten Ergebnissen belastet das "Nebenher-Arbeiten" die Betroffenen innerlich meist so sehr, dass subjektive Gefühle von Stress und Burn-Out regelmäßig nicht weit weg sind. Das gilt im Übrigen auch dann schon, wenn man mit seinen Gedanken bei Erledigung einer Aufgabe schon bei der nächsten ist.

In 4 Schritten zu Fokussierung und Konzentration

Ich habe vier einfache Schritte entwickelt, mit denen Sie zu mehr Fokussierung gelangen.

1. Reduzieren Sie große Ziele auf maximal 3!
    Prüfen Sie dabei jede Teilaufgabe auf ihren Wert: Bringt Sie das, was Sie gerade tun, weiter oder         nicht?

2. Sagen Sie konsequent "Nein" zu Aufgaben, die nicht zielführend sind. Drückt man Ihnen solche         Aufgaben auf, verlangen Sie eine Änderung/ eine andere Zielsetzung!

3. Konzentrieren Sie sich absolut auf die zielführenden Aufgaben!

4. Machen Sie die Dinge von Beginn an richtig!
   Schaffen Sie eine Ihnen zuträgliche Arbeitsatmosphäre, beugen Sie Ablenkungen vor, planen Sie        genug Zeit ein!  Fangen Sie an!

Wollen Sie mehr wissen? Kontaktieren Sie mich und folgen Sie mir auf meinen Blogs, die immer wieder aktuelle Themen aufgreifen.

Geniessen Sie Ihre Zeit

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